Magenza-Stiftung

Vortrag von Manuel Herz in der Neustadt

„Die neue Synagoge – Architektur für den Ort des jüdischen Lebens in Mainz“ ist das Thema einer öffentlichen Veranstaltung am Donnerstag, den 5. März 2009 um 18.30 Uhr  im Gemeindesaal der katholischen Kirchengemeinde St.Bonifaz (Bonifatiusplatz 1, 55118 Mainz), zu der der Ortsvorsteher der Mainzer Neustadt, Gerhard Walter-Bornmann, und die MAGENZA-Stiftung für Jüdisches Leben gemeinsam die interessierten Mainzer Bürger einladen.

Im Mittelpunkt steht ein Vortrag und anschließendes Gespräch mit dem Architekten  der neuen Mainzer Synagoge, Manuel Herz.
Er wird ausführlich berichten über seine architektonischen, städtebaulichen und religiösen Überlegungen,  von der ersten Idee bis zur jetzt bevorstehenden Ausführung.
Nachdem am 23. November 2008  am Synagogenplatz in der Mainzer Neustadt der Grundstein für die neue Mainzer Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum gelegt wurde, wird jetzt mit dem Bau begonnen. Bereits jetzt werden Entwurf und Modell weit über Mainz hinaus als höchst eindrucksvolle moderne Architektur gelobt.
Mainz, eine der ältesten jüdischen Gemeinden in Europa und einst hoch geachtetes Zentrum jüdischer Überlieferung und Gelehrsamkeit, das den Ehrennamen „Licht der Diaspora“ bekam, wird mit der neuen Synagoge auch nach außen ein markantes Zeichen dafür erhalten, dass wieder jüdisches Leben blüht in der Stadt. Und nach dem Satz des jüdischen Religionsphilosophen  Martin Buber, dass Leben Begegnung sei, soll auch die neue Synagoge nicht nur als Haus der Jüdischen Gemeinde Mainz dienen, sondern auch eine interkulturelle Begegnungsstätte werden.